Gföhlberg (885m) – 22.03.2026
Diese Wanderung führte mich auf den zweithöchsten Berg vom Wienerwald, den 885m hohen Gföhlberg.
Da die Tour auf den Gföhlberg nicht allzu lange ist hab ich mich entschlossen den „Gföhlberg-Achter“ zu marschieren, was heißt, ich umrunde den Gföhlberg und seinen kleinen Bruder den Kasberg.
Start war auf der Klammhöhe beim ehemaligen Wirtshaus zur Klammhöhe. Auf einem Güterweg ging es leicht bergauf zu einer Wiese bei der ich einen schönen Blick Richtung Schöpfl hatte. Am Ende der Wiese tauchte ich in einen dichten Buchenwald ein, wo ich bald zu einer Weggabelung kam. Ich hielt mich rechts Richtung Gföhl / Kreuzerlwirt. Erst geht es auf den Höhenrücken. Oben angekommen, bei einem Marien-Bildstock geht es wieder ein Stück bergab zu einer kleinen Kapelle.
Nachdem ich einen kleinen Graben überquere dreht der Weg wieder nach rechts, vorbei bei einigen Häusern. Kurz nach den Häusern geht es jetzt links auf eine Wiese rauf. Oben angekommen halte ich mich wieder links bis ich zu einer kleinen Siedlung komme. Hier könnte ich schon den Weg zur Gföhlberghütte nehmen, doch ich nehme den Weg Richtung Kreuzerlwirt um den Kasberg zu umrunden.
Ab hier folge ich einer breiteren Schotterstraße bergab. Unten angekommen geht es jetzt scharf links um den Kasberg weiter zu umrunden. Und hier merkt man am Knoblaubgeruch, dass gerade Bärlauchzeit ist. Einige Leute kann ich auch beim Pflücken beobachten.
Bald geht es wieder leicht bergauf und der Ausblick wird wieder besser. Der Hegerberg ist zu erkennen, bald sehe ich zur Kukubauerwiese und ein Blick zu den Voralpen ist möglich, doch wegen dem etwas diesigen Himmel sind die Berge in der Ferne leider nur sehr schemenhaft zu sehen.
Eigentlich wollte ich auf den Kasberg rauf, aber leider gab es hier keinen Aufstiegsweg und da oben alles dicht bewaldet ist bleib ich eben unten.
Bald bin ich wieder bei der kleinen Siedlung wo ich schon vorher war. Jetzt nehm ich den Weg zur Gföhlberghütte. Wieder geht es im Wald leicht bergauf, bis zu einer Abzweigung zum Gipfel. Einen schönen Steig entlang geht es jetzt ein Stück rauf zum kleinen, unscheinbaren Gipfelkreuz. Da auch hier alles bewaldet ist, ist auch der Fernblick nicht allzu toll. Aber zur Zeit blühen hier die Schneeglöckchen und man befindet in einem weißen Blütenmeer. Herrlich.
Nach einem Gipfelfoto geht es jetzt runter zur Gföhlberghütte, die ich in wenigen Minuten erreicht habe. Eigentlich wollt ich hier einkehren, aber hier war mir eindeutig zu viel los. Kein freier Platz und Volksfeststimmung. Also ging ich jetzt weiter. Auf einem alten Karrenweg geht es jetzt wieder runter zum Ausgangspunkt.
Länge der Wanderung: 11KM, Höhendifferez ca. 550m, Gehzeit 3,5 Stunden

















