Großvenediger

Großvenediger (3.662m) 12.08.2017 – 14.08.2017

Jetzt ist es so weit. Lange hab ich mir vorgenommen eine Hochgebirgstour zu unternehmen. Und jetzt wurde es einer der höchsten Berge in Österreich. Der 3.662m hohe Großvenediger.

Tag 1 (12.08.2017)

Nach einer langen Autofahrt sind wir endlich in Hinterbichl bei Pägraten angekommen.  Vom gebührenpflichtigen Parkplatz geht es zuerst einmal mit dem Taxi hinauf zur Johannishütte die in einer Höhe von 2.121m liegt.

Nach einer kräftigenden Suppe geht es jetzt zu Fuß weiter zu unserem Quartier, dem Defregger Haus das bereits auf 2.962m liegt. Bei immer wieder einsetzenden Regen geht es aufwärts. Je weiter wir raufkommen, desto kälter wird es und als nach ca. 2,5 Stunden Marsch endlich das Defregger Haus im Nebel auftaucht geht der Regen in leichten Schneefall über. Nebel, Schnee, eisiger Wind. Na das sind keine einladenden Aussichten für unsere morgige Gipfeltour.

Ankunft in Hinterbichl

warten auf’s Taxi

von jetzt geht’s zu Fuß weiter

kurz nach der Johannishütte

die Johannishütte von oben

und Blick nach vorne

sogar ein wenigen blauer Himmel läßt sich kurz blicken

einmal zur Seite schauen

und weiter geht’s

wieder mal zurückschauen

weiter oben liegt frischer Schnee

erfrischendes Bad gefällig?

jetzt kann es nicht mehr lang dauern

endlich, das Defregger Haus ist in Sicht

Tag 2   (13.08.2017)

Heute ist es so weit: Der Gipfelsturm.

Nach einer unruhigen Nacht auf der Hütte starten wir bei etwas Nebel. Zuerst geht es einmal über einen Moränenrücken hinauf zum Mullwitz Aderl. Dieser Aufstieg war nicht gerade angenehm. Wegen dem Schnee und Regen und noch dazu der frostigen Temperatur ist es hier ziemlich eisig und es heiß Vorsicht um auf den glatten Steinen nicht auszurutschen.

Oben angekommen werden die Steigeisen angelegt, eine Seilschaft gebildet und schon geht es ein paar  Höhenmeter runter zum Gletscher. Bei eisigem Wind gehen wir am Inneren Mullwitzkees, immer vorbei an riesigen Gletscherspalten vorbei am Rainerhorn. Und immer wieder heißt es Aufpassen wenn wir über Gletscherspalten steigen müssen.

Endlich kommt ein wenig die Sonnne hervor und die Temperatur wird erträglicher.  Da sich jetzt immer wieder einige Wolkenlücken auftun, wird auch die Sicht auf die umliegegende Bergwelt etwas besser. Kurz schaut auch der Gipfel des Großglockners hervor.  Nach knapp 3 Stunden ist es soweit. Der Gipfel des Großvenedigers liegt vor uns. Noch über einen schmalen Kamm und wir sind beim Gipfelkreuz. Welch emotionaler Augenblick.

Der Wind ist schwächer geworden, die Temperatur ist auch etwas erträglicher, also können wir den Augenblick hier noch eine Zeit genießen, bevor es nun heißt: Zeit für den Abstieg. Zurück geht es am gleichen Weg, allerdings wird noch ein Abstecher zum 3.506 m hohen „Hohen Aderl“ gemacht, bevor es endgültig runter geht.

letzte Vorbereitungen für den Aufstieg

Blick hinunter und momentan blauer Himmel

über eisige Steine geht es zum Mullwitz Aderl

hier sollten wir hin

Steigeisen sind angelegt

und wir sind am Gletscher

einen Blick nach hinten riskieren

vor uns, wieder Nebel

und wir sind nicht die einzigen am Weg zum Gipfel

Vorsicht! Riesige Gletschespalten. Besser nicht reinfallen

ein Blick in die umliegende Bergwelt (sofern es die Wolken zulassen)

endlich, der Gipfel liegt vor uns

Hurra. Gipfelsieg

Blick vom Gipfel

und Blick vom Hohen Aderl

einmal in eine Gletscherspalte reinschaun

interssante Formationen aus Eis

den Gletscher haben wir verlassen und jetzt geht es wieder runter zum Defreggerhaus

Tag 3 (14.08.2017)

Heute heißt es wieder Abschied nehmen. Bei herrlichem Bergwetter geht es wieder am schon bekannten Weg hinunter zur Johannishütte um von dort wieder mit dem Taxi zum Parkplatz nach Hinterbichl zu gelangen.

Beim Abstieg

Blick zurück

erfrischendes Gebirgsbächlein

noch ein Blick zurück

ja, hier oben waren wir gestern. Leider ist der Gipfel hinter der Wolke versteckt

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