Zirbitskogel

Zirbitzskogel (2.396m) u. Scharfes Eck (2.364m) – 25.07.2022

Für diese Tour mußte ich eine längere (über 3 Stunden) Anreise mit dem Auto in Kauf nehmen.  Also hieß es für mich früh aus dem  Bett und um 4 Uhr 30 fuhr ich von Zuhause weg.

Mein Auto parkte ich am kostenpflichtigen Parkplatz ( € 4,-) bei der Tonnerhütte auf knapp 1.600m. Hier hatte ich jetzt die Qual der Wahl. Drei verschiedene Aufstiegswege gab es. Ich entschied mich für den direkten Weg. Erst ein paar Meter auf der Forststraße, aber schnell konnte ich diese verlassen und über einen steilen Wiesensteig ging es jetzt rauf. Bald tauchte ich im Wald ein. Ein schöner Steig. Am  oberen Waldende, nach ungefähr einer halben Stunde Gehzeit sah ich meine Ziele, deren Gipfel leider im Nebel versteckt waren  vor mir. Hier auf der „Herter Höhe“ gab es auch einen herrlichen Blick ins Tal.

Jetzt konnte ich wieder entscheiden welchen Weg ich weiter nehme. Ich nahm den Weg  über die Südwestrinne, der mich als erstes zum Gipfel vom Zirbitzkogel brachte. Über schöne Almwiesen ging es jetzt weiter bergauf. Zeitweise lichtete sich der Nebel und ich konnte  bereits zur Wetterradarstation am Scharfen Eck und zum Zirbitzkogel sehen. Leider folgte ich hier falschen Steigspuren und so stand ich einige Höhenmeter unter dem richtigem Weg. Also eine günstige Aufstiegsmöglichkeit suchen um wieder auf den richtigen Steig zu kommen. Was auch problemlos funktioniert hat.

Am Murtalblick auf 2.250m konnte ich jetzt auch einen Blick Richtung Norden riskieren. Und von hier waren auch schon das Gipfelkreuz und das Zirbitzkogelhaus zu sehen. Aber noch lagen 150m Aufstieg vor mir. Aber etwas mehr als zwei Stunden nach meinem Start stand ich beim Gipfelkreuz. Die Aussicht war aber wegen der Wolken und des Dunstes nicht allzu spannend. Sie war ganz ok, aber wäre das Wetter klarer, so hätte ich bis Dachstein, Niedrige u. Hohe Tauern, Reißeck, Karawanken und Julische Alpen sehen können. So blieb mir leiden nur der Blick auf die näheren Berge. Aber ich darf nicht jammern, war trotzdem schön.

Nach einer Pause ging es jetzt weiter. Erst wieder einige Höhenmeter runter dann fast eben, begleitet vom Pfeiffen der Murmeltiere, bis es wieder etwas steiler zum Scharfen Eck raufging. Vom Zirbitzkogel bis zum Scharfen Eck waren es etwa 30 Minuten Gehzeit. Allerdings gab es hier kein Gipfelkreuz, denn dort stand die riesige Wetterradarstation. Ausserdem war es hier ruhiger. Am Zirbitzkogel gab es doch eine kleine Völkerwanderung.

Von hier ging es jetzt wieder ein Stück zurück bis zu einem Wegweiser zur Tonnerhütte. Immer mit Blick Richtung Almwiesen und weiter runter ins Tal marschierte ich am gut markierten Wanderweg runter. Am schönen Rastplatz bei der „Herter Höhe“ machte ich nochmals eine kurze Pause um dann den weiteren Abstiegsweg zu starten. Jetzt entschied ich mich für den Panoramaweg, der jedoch auf einer Forststraße verlief. Nach einigen hundert Metern konnte ich jedoch diese wieder verlassen um am etwas weiteren, aber schöneren Zirbenweg das letzte Stück zur Tonnnerhütte zu wandern.

Länge der Tour.: 12KM, Höhendifferenz: ca. 950m, Gehzeit: 5 Stunden

 

Bei der Tonnerhüte starte ich meine Tour

 

erst einmal entscheiden welchen Weg ich nehme

 

das erste Stück geht es über einen Wiesensteig rauf

 

und dann weiter im Wald

 

jetzt einmal ein Blick ins Tal

 

der Nebel hat sich verzogen und ich kann mein Ziel sehen

 

es ist nicht mehr weit

 

 

Lindersee

 

Seifenkraut

 

die letzten Meter vorm Gipfel

 

am Zirbitzkogelgipfel (2.396m)

 

Blick vom Gipfel

 

noch ein Blick vom Gipfel

 

 

 

mein nächstes Ziel: das Scharfe Eck

 

Wetterradarstation am Scharfen Eck (2.364m)

 

Blick vom Scharfen Eck zum Zirbitzkogelgipfel

 

nochmals ein Blick ins Tal

 

hier runter muß ich wieder

 

nochmals ein Blick nach oben

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