Bosruck über Wildfrauensteig

Bosruck (1.992m), Frauenmauer (1.850m), Kitzstein (1.925m) – 31.08.2019

Diese Tour führe uns in eine mir noch eher unbekannte Region, die ich zwar vom Vorbeifahren kannte, aber sonst war diese Gegend für mich ein unbeschriebenes Blatt, nämlich die westliche Ecke des Ennstaler Gebirges.

Vor Antritt unserer Tour hab ich mich schon darüber im Internet schlau gemacht und erfahren dass es sich hierbei um eine sehr anspruchsvolle aber auch traumhafte Tour handelt. In beiden Punkten wurde ich nicht enttäuscht.

Nach einer fast 3-stündigen Anreise starten wir unser Unternehmen um 8:30 beim Berggasthaus Ardningalm auf 1.037m. Zum warmgehen, ging es erst mal ein Stück gemülich auf einer Forstraße leicht bergauf dahin. Wir vertrauten den Wegweisern, aber wie wir nach einiger Zeit bemerkten, war der Wegweiser verdreht worden und wir verpassten daher die Abzweigung, die uns zum Arlingsattel bringen sollte. Jetzt stellte sich die Frage: wieder ein Stück retour oder über eine sehr steile und noch ziemlich feuchte Wiese raufquälen? Wir entschieden uns für die zweite Variante und stiegen die steile Wiese hinauf. Der Vorteil dieser Entscheidung war, dass wir auch noch den kleinen Bosruck mit einer Höhe von 1.466m  überschreiten konnten.

Weiter geht es jetzt noch gemütlich am Ardningsattel weiter, immer mit dem Blick nach vorn zu unserem nächsten Ziel, der Frauenmauer. Bald war es jedoch vorbei mit dem gemütlichen Wandern. Jetzt wurde es steiler und ausgesetzter. Aber hier war das große Problem, dass es oft erdig und feucht war. Die Felsen auf die man stieg waren abgeschmiert und rutschig. Ausserdem waren die Felsen sehr brüchig.  Also hieß es jetzt extrem vorsichtig sein sonst findet man sich hundert Meter oder auch mehr weiter unten wieder. Noch dazu war es recht dampfig, was auch noch sehr kraftraubend war.

Endlich sind wir beim Klettersteig angelangt. Meine Begleiter machten noch einen kleinen Abstecher zur Wildfrauenhöhle. Ich verzichtet darauf und so konnte ich ein paar Minuten durchschnaufen.

Kettersteigset wurde angelegt und es ging den luftigen Grat rauf auf die Frauenmauer. Was von unten wild aussah, war jedoch nicht so schlimm.

Nach einer kleinen Rast am Gipfel der Frauenmauer ging es jetzt weiter. Teilweise gesichert, teilweise ungesichert, aber immer wieder feucht und rutschig. Also weiter ist höchste Vorsicht geboten. Aber der Bosruckgipfel kommt näher. Noch ein wenig rauf und runter und wir haben es geschafft.

Hier werden wir für unsere Strapazen belohnt. Ein wirklich großartiges Panorama konnten wir genießen.

Doch irgendwann hieß es natürlich weitergehen. Unser nächstes Ziel, den Kitzstein mit seinen 1.925m konnten wir ja schon vom Gipfel aus sehen. Wieder ging es teils luftig und ausgesetzt weiter. Aber hier war es trocken. Also um einiges angenehmer.

Hier nochmals ein Gipfelfoto, kurze Pause und es ging wieder runter. Jetzt ziemlich steil in unendlichen Serpentienen aber zum Glück trocken und nicht mehr ausgesetzt bergab. Nur die Knie hatten jetzt keine Freude. Über Roßfeldboden und Igelsfeldalm ging es dann schon wieder gemütlicher zurück zur Adningalm.

Gehzeit (inkl. Pausen) ca. 7,5 Stunden, Höhenmeter: ca. 1.100m

Ardningalm – unser Tourstartpunkt

hier rauf wollen wir

erst einmal ein Blick zurück

noch sind wir frisch

unten hängt noch der Nebel

der Weg wird uns gezeigt

Querfeldein geht es jetzt steil nach oben

der große Pyrgas taucht vor uns auf

hier rauf wollen wir

aber erst einmal überschreiten wir den kleinen Bosruck (1.466m)…..

…..bevor es über den Arlingsattel weitergeht

der erste Hinweis auf den Wildfrauensteig

wir kommen der Frauenmauer schon ein wenig näher, aber bis wir dort sind wird’s noch interessant

nur noch ein kleines Stück

aber der der feuchte und rutschige Weg fordert unser ganze Aufmerksamkeit

beim Einstieg in den Wildfrauensteig

und schon geht’s rauf

Gipfel Nummer 2 – Frauenmauer (1.850m)

und weiter geht es zum Bosruck

letztes Stück vorm Gipfel

wir sind nicht die ersten

Hurra – geschafft – Bosruckgipfel 1.992m

Panorama genießen – ganz schwach im Dunst kann man den Grimming erkennen

es geht weiter – erst einmal auf dieser Geröllhalde runter

aber zum Glück ist es hier trocken und nicht so rutschig wie beim Aufstieg

jetzt geht es Richtung Kitzstein

uns so haben wir auch Gipfel Nr. 4 geschafft. Kitzstein 1.925m

und noch ein Blick zurück zum Bosruck

am Abstiegsweg

und jetzt wird der Weg wieder leichter

 

 

 

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