Dürrenstein

Dürrenstein (1.878m) über Alpinsteig – 23.06.2020

Wieder kann ich einen noch weißen Punkt auf meiner Gipfelsammlung streichen. Gleich Vorweg, eine anstrengende lange Tour, aber sehr lohnend.

Kurz nach 8:00 Uhr starteten wir unsere Wanderung am Parkpatz vorm Eingang zum Wildnisgebiet Dürrenstein. Erst ging es noch recht bequem ein Stück auf einer asphaltierten Forststraße flott dahin. Bald verließen wir diese jedoch, aber der Weg war immer noch recht gemütlich und so kamen wir auch zu Beginn recht flott weiter. Ein Stück folgten wir dem Eulenweg bis ein Wegweiser uns den Alpinsteig zeigte.  7 Stunden auf den Dürrenstein lagen laut Wegweiser vor uns. In endlosen Serpendienen schraubte sich der Weg immer weiter rauf. Bald jedoch wurde es schon etwas heikler. Schmal und ausgesetzt. Hier war stürzen absolut verboten, sonst würde man sich sehr weit unten wiederfinden. Nicht umsonst ist das ein „schwarzer Steig“.

Nach etwas mehr als 2 Stunden sind wir am Tremmel und haben auch schon über 600 Höhenmeter geschafft.

Jetzt geht es weiter Richtung Hochkirch. Immer rauf und wieder etwas runter, nicht mehr ganz so ausgesetzt wie zuvor, aber trotzdem sind immer wieder einige heikle Stellen dabei. Das nächste Problem sind hier die umgestürzten Baüme, die wir entweder überklettern konnten, oder die wir mühevoll und weglos durch dichtes Gestrüpp umgehen mussten. Weiter ging es vorbei an der Jagdhütte Edelwies, bevor es dann kurz vorm Gipfel jetzt extrem steil und kraftraubend wurde. Aber in langsamen Tempo hab ich’s dann doch geschafft und nach etwas mehr als 6 Stunden standen wir beim Gipfelkreuz. Und als Belohnung gab es hier ein herrliches Panorama. Ötscher, Gemeindealpe, Hochschwab, Hohe Veitsch, Stumpfmauer, Scheiblingstein und Scheibe, Die Berge im Gesäuse….. um nur einige zu nennen waren zu sehen. Und auch Richtung NO war der Blick ins Flachland möglich.

Weiter ging es nach einer kleinen Rast zur Ybbstaler Hütte. Jetzt war der Weg schon wesenlich angenehemer. Immer das Panorama vor unseren Augen kamen wir jetzt flott weiter. Auch ein kurzer Blick runter zum Obersee war möglich.

Nach etwas weniger als 2 Stunden waren wir bei der Ybbstaler Hütte. Hier war es an der Zeit für eine kurze Einkehr um unseren Flüssigkeitshaushalt mit einem Radler wieder auzufüllen.

Gestärkt geht es jetzt noch das letzte Stück runter. Jetzt ging es am Viehsteig ohne größere Hindernisse nur mehr bergab und nach ungefähr 1 ³/4 Stunden waren wir unten bei unserem Auto.

Länge der Tour:  ca. 23KM, Höhenmeter ca. 1.500m, Gehzeit 9 Stunden

Eingang zum Wildgebiet Dürrenstein

 

 

Wasser begleitet uns zu Beginn unserer Tour

 

Aquädukt der Wiener Wasserleitung

 

noch ist der Weg gemütlich

 

jetzt wird’s anstrengend

 

erst mal geht’s über eine Brücke

 

es geht aufwärts

 

und schon sind ein paar Höhenmeter geschafft

 

und weiter geht es rauf

 

Blick zurück

 

noch versteckt sich der Dürrenstein teilweise in den Wolken

 

die ersten 600 Höhenmeter sind geschafft

 

und jetzt einmal ein Blick in die Ferne

 

Hochkirch – Gipfelstein

 

jetzt zeigt sich der Dürrenstein endlich in seiner vollen Größe. Aber der Weg dorthin ist noch weit

 

wieder einige Höhenmeter weiter

 

Blick zurück. Ein ordentliches Stück am Kamm haben wir ja schon hinter uns

 

das letzte steile Stück liegt noch vor uns

 

natürich dürfen Bilder von der Flora auch nicht fehlen

 

letzte Schneereste

 

Endlich am Gipfel (keuch, keuch)

 

In der Bildmitte der Ringkogel und links unsere zurückgelegte Strecke

 

 

Scheibe, Scheiblingstein, Ötscher, Gemeindealpe
Blick Richtung Norden

 

Obersee

 

 

die Gämse läßt sich von uns nicht stören

 

 

Ybbstalerhütte

 

Ybbstalerhütte
nochmals ein letzter Blick auf den ersten Teil unserer zurückgelegte Strecke

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