Almkogel (1.513m), kleiner Almkogel (1.461m), Brunnbacheck (1.472m), Burgspitz (1.429m) – 06.06.2026
Dieses mal ging es für mich nach Oberösterreich, ins Reichraminger Hintergebirge.
Nach einer fast dreistündigen Anreise startete ich kurz nach 8 Uhr meine Tour am Parkplatz Bamacher in Oberpleißa bei Großraming.
Vier kleine Gipfel standen auf dem Plan. Also ging es jetzt einmal Richtung Ennser Hütte.
Gleich nach dem Parkplatz ging es auf einem Steig im Wald bergauf. Normalerweise liebe ich es wenn ich mich erst mal ein wenig warm gehen kann, aber hier ging es gleich zur Sache. Und aufgrund des Regens der lezten Tage war der Weg auch ziemlich rutschig.
Etwas mehr als eine halbe Stunde später, nachdem ich zweimal die Forststraße gequert habe stehe ich vor einer Jagdhütte. Von hier kann man den direkten Weg zur Ennser Hütte und zum Almkogel nehmen. Ich wollte jedoch eine ausgedehntere Runde über den Burgspitz machen. Also folgte ich jetzt der Forststraße bis ich bei einer Kehre den Wegweiser zum Burgspitz fand. Von hier ging es wieder auf einen Steig steiler weiter.
Am Bergkamm angekomme sehe ich schon meinen ersten Gipfel, den Burgspitz. Also geht es jetzt links und 5 Minuten später stehe ich schon beim Gipfelkreuz. Hier gibt es einen herrlichen Fernblick. Auf der nördlichen Seite sieht man bis zum Hochficht, östlich Ötscher, Dürrenstein oder runter ins Tal zur Enns, westlich sieht man das Tote Gebirge mit dem Warscheneck oder die Berge im Gesäuse wie den Lugauer oder das Hochtor.
Aber ich bleibe nur kurz, schließlich hab ich ja noch einiges vor. Also jetzt wieder ein Stück retour um am Bergkamm weiter zu wandern.
Als nächstes komm ich auf den kleinen Almkogel, wo ebenfalls ein kleines Gipfelkreuz steht. Weiter geht es zum Brunnbacheck. Hier sieht man auch schon das Gipfelkreuz vom Almkogel.
Jetzt geht es wieder einige Höhenmeter runter um dann rauf auf den höchsten Gipfel meiner Wanderung, den 1.513m hohen Almkogel zu gelangen. War ich die erste Zeit allein unterwegs, so war auf diesem Stück schon mehr Bewegung. Hier traf ich auf die Wanderer, die den direkten Weg über die Ennser Hütte genommen haben.
Ungefähr zwei Stunden nach dem Start war ich jetzt am Gipfel. Tatsächlich war das ein toller Aussichtsberg. Großer Priel, Hochtor, Kalte Mauer, Traunstein, um nur einige zu nennen waren zu erkennen.
Hier war es jetzt an der Zeit für eine kleinere Pause um Aussicht und Wanderjause zu genießen.
Danach ging es ein Stück am gleichen Weg wieder runter bis zur Abzweigung. Jetzt nahm ich den Weg zur Ennser Hütte, wo ich kurz einkehrte um mir eine Kaspreßknödelsuppe zu gönnen.
Von hier ging es jetzt am direkten Weg runter zur Jagdhütte, bei der ich mich beim Aufstieg entschied den Weg über den Burgspitz zu nehmen. Bis zur nächstern Querung der Forstraße folgte ich dem Aufstiegsweg. Da jedoch meine Knie etwas schmerzten entschied ich mich das letzte Stück auf der etwas längeren aber knieschonenderen Forststaße weiter zu marschieren.
Länge der Tour: 10KM, Höhendifferez: ca. 900m, Gehzeit: ca. 4 Stunden


















