Breimauer (1.489m) – 19.09.2026
Wieder einmal führt mich eine Wanderung ins Mariazellerland, nämlich auf die Breimauer.
Mein Auto parke ich auf der Passhöhe Zellerrain, von wo ich erst einmal auf der Straße ca. 1,5 Km bergab nach Taschelbach marschiere. Nach 20 Minuten halte ich mich rechts und folge dem Wegweiser zur Gemeindalpe über die Feldwiesalm.
Bei einigen Häusern geht es jetzt vorbei immer auf einer gemütlichen Forststraße leicht bergauf. Endlich finde ich einen weiteren Wegweiser zur Feldwiesalm bei dem ich von der Forststraße auf einen Waldsteig wechseln kann. Diesem folge ich meiste Zeit im Wald, zwischendurch auf schöne Lichtungen. In einiger Entfernung höre ich das Röhren der Hirsche. Na hoffentlich kommen wir uns nicht zu nahe. Zum Glück blieb mir eine Begegnung erspart.
Nachdem ich den Wald verlassen habe bin ich wieder auf einer Forststraße und sehe zum ersten Mal den Ötscher vor mir. Ungefähr eineinhalb Stunden nach dem Start bin ich nun auf der Feldwiesalm. Kurz überlege ich ob ich einkehren soll, da es für mich jedoch noch zu früh für eine Pause war entschied ich mich aber weiterzugehen.
Also jetzt zur Breimauer. Hier rauf geht es unmarkiert und weglos. Erst wollte ich gegenüber der Almhütte zum „lichten Fleck“ rauf, da ich hoffte von dort gleich zur Breimauer weiterzukommen. Steil ging es jetzt knapp 100 Höhenmeter rauf. Jedoch hätte ich mir diesen Weg sparen können. Zur Breimauer komm ich von hier nicht. Also wieder ein Stück runter.
Durch Wald und über Steine kam ich dann schließlich doch zum Gipfel der Breimauer.
Hier machte ich erst mal eine keine Pause, genoss meine Wanderjause und den herrlichen Fernblick. Natürlich gleich daneben die Gemeindalpe und der Ötscher. Unten sieht man die Ötschergräben. Ötscher und kleiner Ötscher, Dürrenstein, Hochkar, sowie etwas weiter weg die Berge im Gesäuse, Hochschwab, Hohe Veitsch waren zu sehen.
Aber jetzt hieß es wieder weiter zum nächsten Ziel, der Halterhütte und dem Eisernen Herrgott „in der Brach“. Der Weg wurde wieder etwas abenteuerlich. Weglos ging es weiter. Ich versuchte dem Weidezaun zu folgen um wieder zum Wanderweg zu kommen. Hat geklappt und ich komme wieder auf den Wanderweg auf dem ich jetzt bis zur Halterhütte weiterwandere.
Hier wollte ich eigentlich einkehren, doch da zur gleichen Zeit eine große Gruppe Schüler ankam, verwarf ich dieses Vorhaben und suchte mir einen ruhigen Platz auf der nahen Wiese um mich ein wenig für den Abstieg auszuhen und um die herrliche Stille zu genießen.
Aber bald hieß es wieder weitergehen. Das erste Stück am schon bekannten Weg um dann links zur Brunnsteinalm weiter zu gehen. Von der Brunnsteinalm gab es einen Blick zum Erlaufsee. Jetzt ging es weiter am Weg zum Zellerrain. Ein Stück über eine Almwiese und bald in den Wald auf einem Waldsteig. Vorbei beim herrlich gelegenen Hochbauer und dann auf einer Forststraße zum Ausgangspunkt meiner Tour.
Länge der Wanderung: 14Km, Höhendifferenz: ca. 600m, Gehzeit 4 Stunden (ohne Pause)





















