Hochkar über Heli Kraft Klettersteig

Hochkar (1.808m) über Heli Kraft Klettersteig – 16.08.2018

Da mein letzter Klettersteig schon einige Monate her ist, wird es endlich wieder einmal Zeit einen zu erklimmen. Und so ist es dieses mal am Hochkar der Heli Kraft Klettersteig.

Das Wetter ist herrlich, die Temperatur ist angenehm. Da im Tal am heutigen Tag das Thermometer wieder auf +30° klettern soll, ist es in fast 2.000m richtig angenehm.

Gegen halb 10 starte ich am Parkplatz vor der Liftstation. Allerdings muß ich mich erst einmal orientieren um den Zustieg zum Klettersteig zu finden, was jedoch kein zu großes Problem ist. Zuerst geht es einmal gemütlich entlang eines Forstweges. Nach einer starken viertel Stunde finde ich schon einen Wegweiser zum Klettersteig und die Wand in der sich der Steig befindet erhebt sich auch schon vor mir.

Jetzt geht es schon steiler und bald über Geröll Richtung Felswand. Schon kann ich einige Personen sehen, die schon im Steig unterwegs sind. Noch ein kurzes Stück in Serpentienen steil Bergauf und ich bin nach ungefähr 40 Minuten beim Einstig in den Klettersteig.

Klettersteigausrüstung ist schnell angelgt, noch schnell ein Müsliriegel und etwas trinken und es kann los gehen.

Kurz überlege ich ob ich den alten Einstieg der mit „C“ bewertet ist oder die neue Leiter „B“ wählen. Ich entscheide mich für der schwierigeren, alten Einstieg. Und hier geht es gleich richtig zur Sache.  Im Zickzack-Kurs geht es jetzt einmal rauf, danach mit „A“ bewertet wieder ein Stück runter bevor es dann immer ausgesetzt, aber mit guten Tritten im Fels oder mit Stahlstiften zur Nepalbrücke geht. Diese zu begehen kostet schon ein wenig Überwindung, ist allerdings nicht so schwierig.  Am Ende der Brücke befindet sich das Klettersteigbuch. Schnell einen Eintrag machen und weiter geht es. Jetzt immer mit Schwierigkeitsstufe „B“ , bis zur nächsten Seilbrücke. Nicht lange und ich bin bei der 3. Seilbrücke. Und jetzt nur noch ein paar Meter und ich bin am Ausstieg, wo sich auch ein kleines Gipfelkreuz befindet.

Obwohl dieser Steig mit maximal „C“ bewertet ist , sollte man in nicht unterschätzen. Wegen der langen Querungen ist hier die Armmuskulatur schon etwas gefordert. Auch für Kinder und sehr kleinen Personen ist dieser Steig etwas schwierig, weil das Sicherungsseil oft sehr hoch ist. Aber sonst finde ich ihn super. Laut Topo sollte die Kletterzeit ca. 1 Stunde betragen, da ich jedoch viele Stopps gemacht habe um zu fotographieren hab ich sicher eine halbe Stunde länger gebraucht.

Weiter geht es für mich dann zum Geischlägerhaus, von dort zum 360° Panoramablick (ist wirklich sehr zu empfehlen). Von hier ist der Fernblick Gigantisch. Die Berge im Mariazeller Umland, der Hochschwab sowie das Gesäuse sind zu sehen. Leider waren am Himmel einige Wolken die die Fernblick ein wenig trübten.  Und schließlich ging es noch zum Gipfel. Allerdings gab es hier eine kleine Völkerwanderung (bedingt durch den nahen Sessellift).

Für den Abstieg wählte ich den Weg übers Scheineck zum Scheinecksattel. Ein schöner und ruhiger Weg, ein wenig Abseits der „Lifttouristen“. Vom Scheinecksattel geht es dann steil und steinig runter zum Ausgangspunkt meiner Tour.

Länge der Tour: 7km, Höhendifferenz ca. 460m,  Geh- u. Kletterzeit ca. 4 Stunden.

Start meiner Tour

Blick zurück

ich kann schon das Kreuz am Ausstieg des Klettersteiges sehen

aber noch liegt ein längerer Weg vor mir

die Felswand in der sich der Heli Kraft Klettersteig befindet kommt näher

ich verlasse den Forstweg

und es geht über Geröll

einmal umdrehen und nach unten schaun

die ersten Leute sind schon in der Wand

und ich bin auch startbereit

hier geht’s mal gleich richtig zur Sache

einmal runterschauen

hier drüben wird es ein wenig leichter

Querungen und Anstiege

ein wenig ausgesetzt

Nepalbrücke

und weiter geht’s

zweite Seilbrücke

und die 3. Seilbrück. Steh ich noch oben?

geschafft

nächste Station: Geischlägerhaus

Blick vom 360° Panoramaweg

am Gipfel vom Hochkar (1.808m)

Blick vom Scheineck zum Klettersteig

 

 

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